Die Pädagogin Bernadette Kabré war zu Gast im Kirchenamt in Wetzlar. Empfangen wurde sie von Superintendent Hartmut Sitzler, der die langjährige Verbindung würdigte und den Austausch als wichtigen Impuls bezeichnete.
Im Mittelpunkt des Treffens standen Gespräche über die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern in Burkina Faso. Kabré ist Gründerin einer Bildungseinrichtung in Ouagadougou, die Kinder von der Kita über die Vorschule bis hin zur Schule begleitet. Darüber hinaus bildet sie selbst pädagogische Fachkräfte aus. Ein Engagement, das weit über die eigene Einrichtung hinaus Wirkung entfaltet.
„Wir sind dankbar für diese gewachsene Freundschaft und den persönlichen Austausch“, betonte Superintendent Sitzler. „Mich beeindruckt zutiefst, mit welcher Leidenschaft und Professionalität Bernadette Kabré in Ouagadougou ein Ausbildungsinstitut aufgebaut hat. Hier wird Zukunft gestaltet – für Kinder, für Familien und für die Gesellschaft insgesamt.“
Während ihres Aufenthalts in der Region besucht Bernadette Kabré auch den Arbeitskreis Brot für die Welt–TIKATO in Wetzlar, mit dem sie seit Jahren verbunden ist. Der Besuch unterstreicht die enge Partnerschaft und das gemeinsame Ziel, Bildungsarbeit nachhaltig zu stärken und internationale Solidarität konkret erlebbar zu machen.
Die Begegnung im Kirchenamt zeigt: Kirche lebt von Beziehungen und davon, voneinander zu lernen, über Grenzen hinweg.
JCK
FOTO: Jan-Christopher Krämer
BU: Austausch über Bildung und Erziehung beim Empfang im Kirchenamt: Superintendent Hartmut Sitzler, Heidi Janina Stiewink (TIKATO), Bernadette Kabré , die Beauftragte für Ökumene im Kirchenkreis Pfarrerin Alexandras Hans sowie Hans-Jörg Ott (TIKATO)