Gebete und Aktionen in evangelischen Kirchengemeinden:

Der Angriff der russischen Regierung auf die Ukraine hat Angst und große Besorgnis ausgelöst.  Die Gedanken der Menschen sind bei denen, die in der Ukraine unter dem Krieg leiden und bei denen, die auf der Flucht sind. Viele Gemeinden beten in ihren Sonntagsgottesdiensten für den Frieden. Doch auch gesonderte Friedensgebete und Aktionen laden zur Beteiligung ein:

Im Wetzlarer Dom gibt es neben der Johanneskapelle eine eigens eingerichtete Gebetsstation für den Frieden in der Ukraine. Schülerinnen und Schüler der Lotteschule haben Briefe geschrieben und liebetvoll gestaltet, die an der Gebetsstation aufgehängt sind. Steine können als Zeichen der Bitte und Klage vor eine Ikone gelegt werden. Ein eigenes Fürbittenbuch liegt für Gebetseinträge der Besucher bereit. „In allen evangelischen Gottesdiensten der Gemeinde beten wir im Rahmen des Fürbittengebets ausdrücklich auch für den Frieden“, so Pfarrer Björn Heymer.

In Naunheim läuten jeweils von 13.05 bis 13.15 Uhr die Glocken und rufen dabei zum Friedensgebet auf. In der Passionszeit, also vor Ostern, trifft sich die Gemeinde zudem mittwochs um 7 Uhr im Gemeindezentrum (Am Berg 4) zum Friedensgebet.

Ein wöchentliches Friedensgebet veranstalten jeden Freitag von 18 bis 18.30 Uhr auch die christlichen Kirchen in Hüttenberg. Treffpunkt ist das Paul-Schneider-Gemeindezentrum (Paul-Schneider-Straße 12). Am Karfreitag, 15. April, finden die Friedensgebete im Rahmen der Gottesdienste in den jeweiligen Gemeinden statt. Die Gebete gestalten jeweils Geistliche aus den Evangelischen Kirchengemeinden Hochelheim-Hörnsheim, Rechtenbach, Weidenhausen-Volpersthausen-Vollnkirchen und Niederwetz/Reiskirchen sowie aus der Katholischen Kirchengemeinde Heilige Familie Hüttenberg, der Evangelischen Freien Gemeinde Hüttenberg, der Evangelischen Chrischona-Gemeinde, der Evangelischen Gemeinschaft sowie aus dem CVJM Rechtenbach. Weitere Informationen gibt es unter https://www.evangelisch-in-huettenberg.de/freitags-18-uhr-friedensgebete-der-christlichen-kirchen-in-huettenberg/

Am Dienstag, 22. März, findet  ein Friedensgebet statt in Edingen (Landstraße 21) um 17.30 Uhr und in Greifenstein (Talstraße 21) um 19.30 Uhr, jeweils im evangelischen  Gemeindehaus. Am Dienstag, 29. März, gibt es  um 19.30 Uhr ein gemeinsames Friedensgebet im evangelischen Gemeindehaus in Edingen.

Ein ökumenisches Abendgebet für den Frieden findet freitags um 18 Uhr in der Friedenskirche in Braunfels (Gartenstraße 25) statt.

In Bonbaden, Neukirchen und Schwalbach steht im Gemeindebrief ein Friedensgebet mit der Bitte, jeden Abend um 19 Uhr, wenn die Glocken läuten, ein Friedenslicht ins Fenster zu stellen und das Gebet zu beten. Das Gebet ist hier zu finden: https://www.evangelisch-bonbaden-schwalbach-neukirchen.de/

Zu einem ersten Friedensgebet trifft sich die Evangelische Kirchengemeinde Berghausen am Freitag, 25. März, um 19 Uhr in ihrer Kirche (Hauptstraße 26). „Wir laden alle ein, die der Krieg in der Ukraine traurig und wütend macht, mit uns zu beten und zu singen“, erklärt Pfarrerin Ulrike Eidam. „Wir stehen zusammen und stellen das Leid der Ukrainer in die Mitte. Damit zeigen wir: ‚Wir treten für euch ein.‘ Wir setzen darauf, dass Not sich wandelt und Frieden gewinnt.“ Die Friedensgebete in Berghausen finden ab dem 25. März jeden zweiten Freitag in der evangelischen Kirche statt.

Ihre Passionsandachten als Friedensgebete feiern die Kirchengemeinden Burgsolms und Ulmtal. In Burgsolms trifft sich die Gemeinde mittwochs vor Ostern um 19 Uhr in der evangelischen Kirche (Bergstraße 1). Am Mittwoch, 6. April, hält Pfarrer Michael Perko um 19.30 Uhr in der katholischen Kirche St. Elisabeth einen Vortrag zum Thema „Was bedeutet uns der Karfreitag?“

Passionsandachten als Friedensgebete finden montags jeweils um 18 Uhr am 21. März in der Evangelischen Kirche Holzhausen (Ulmtalstraße 6) und am 28. März in der Evangelischen Kirche Ulm (Kirchstraße 6) statt. In den Gottesdiensten in Ulm besteht die Möglichkeit, Friedenslichter an den Altar zu stellen.

Zum Friedensgebet für die Ukraine lädt die Evangelische Kirchengemeinde Erda-Großaltenstädten für Dienstag, 22. März, um 17 Uhr ein. Treffpunkt ist der Alexanderplatz in Erda. Die Veranstaltungsreihe wird an allen folgenden Dienstagen fortgesetzt. Das Friedensgebet dauert jeweils etwa 20 Minuten.

Wöchentliche Friedensgebete für die Ukraine gibt es auch in der Kirchengemeinde Wettenberg. Sie finden jeden Donnerstag um 18 Uhr statt. Am 17. Und 24. März trifft sich die Gemeinde in der Evangelischen Kirche Wißmar, am 31. März und 7. April in der Evangelischen Kirche Launsbach.

Donnerstags gibt es auch Friedensgebete in der Paulskirche in Hermannstein, jeweils von 18 bis 18.30 Uhr. Zum Friedesnsgebet gehören Lieder, Kerzen, Stille, aktuelle Katastrophenmeldungen und aktuelle Hoffnungszeichen.

Der Laurentiuskonvent Laufdorf hält jeden Dienstagabend um 18 Uhr ein Friedensgebet.

 

Ruhige Melodien und Klänge zum Frieden sind hier zu hören:

https://www.youtube.com/watch?v=Z6vruwXquw8

bkl

 

Bild 1: In den Gottesdiensten in Ulm können die Besucherinnen und Besucher Friedenslichter auf einen Tisch neben dem Altar stellen.

Bild 2: Im Dom gibt es eine eigens eingerichtete Gebetsstation. Hier kann man Klagen und Bitten vor Gott bringen.