Seit 39 Jahren kennt der 41 jährige Azanja Kabre aus Burkina Faso die Wetzlarerin Heidi J. Stiewink. Für ihn war es Grund genug, jetzt auf einer kurzen Deutschlandreise sie unbedingt wieder zu treffen. Aus Berlin kommend machte er mit seiner Frau Mireille Station an der Lahn. Erinnerungen wurden aufgefrischt und von alten Zeiten erzählt. „Ich erinnere mich gut an die Gründung unseres Kindergartens in Koudougou durch die große Hilfe der TIKATOgruppe“, freut sich der burkinische Unternehmer. Er und seiner Frau-selbst Eltern 13 jähriger Zwillinge und -neu- Adoptiv-Eltern eines zweijährigen Jungen- liegt die Bildungseinrichtung , an die nun auch seit langem eine Schule angeschlossen ist, sehr am Herzen. Wenn die Eltern Sophie und Michel Kabre nicht mehr können, übernehmen die beiden die Leitung dort. Auch eine private Kinderkrippe mit Kindergarten in der Hauptstadt Ouagadougou obliegt der Verantwortung des Ehepaars.
In manchen Gemeinden wie auch zum Beispiel in Braunfels und Burgsolms hatte Azanja mit seiner Mutter Sophie schon früher aus seiner Heimat berichtet.
Zufrieden zeigte sich Azanja Kabre über die augenblickliche politische Lage in Burkina Faso „Die Regierung schafft viel für die Infrastruktur mit Aufforstung und Begrünung der Städte , schafft Arbeitsplätze in verschiedenen Bereichen und sorgt für einen weiteren guten Zusammenhalt der Bevölkerung. In manchen Regionen kehren Geflüchtete wieder in ihre Heimat zurück“, berichtet er dankbar. Und: er freut sich auf einen Wetzlarer Besuch im Januar und will wieder gerne Gastgeber sein.
Heidi J. Stiewink
FOTO: Priv
Freuen sich über einen Gedankenaustausch: Mireille und Azanja Kabre mit Heidi J Stiewink