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Wie kann eine Wirtschaft aussehen, die Wohlstand ermöglicht, ohne dabei Klima und Umwelt zu zerstören? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Ökonom und Publizist Wolfgang Kessler am Dienstag, 22. September 2026, um 19 Uhr im Gemeindesaal der Hospitalkirche in Wetzlar. Sein Vortrag „Das Ende des billigen Wohlstands – Wege zu einer Wirtschaft, die nicht zerstört“ findet im Rahmen der Wetzlarer Gespräche statt. Veranstalter ist der Sozialethische Ausschuss des Evangelischen Kirchenkreises an Lahn und Dill.

Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise, gleichzeitig verschärfen sich die Folgen des Klimawandels und Naturkatastrophen nehmen zu. Für Kessler sind dies Anzeichen dafür, dass eine auf stetiges Wachstum ausgerichtete Wirtschaftsweise zunehmend an planetarische Grenzen stößt. Zugleich prägen Armut und soziale Ungerechtigkeit weiterhin das Leben vieler Menschen weltweit.

Wolfgang Kessler analysiert die Ursachen dieser Entwicklungen, richtet den Blick aber vor allem nach vorn: Welche Alternativen gibt es zu einer Wirtschaft, in der Wachstum und Rendite die entscheidenden Maßstäbe bilden? Wie lassen sich Wohlstand, soziale Gerechtigkeit und der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen miteinander verbinden?

Kessler zeigt Wege zu einer Wirtschaftsweise auf, in der Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit stärker ins Zentrum rücken. Dabei verbindet er wirtschaftliche Zusammenhänge mit gesellschaftlichen und ethischen Fragen und lädt dazu ein, über unser Verständnis von Wohlstand neu nachzudenken.

Wolfgang Kessler ist Ökonom und Publizist. Viele Jahre war er Chefredakteur der christlichen Zeitschrift Publik-Forum.

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