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Enthüllung an zwei Standorten in Niedergirmes:

Insgesamt 22 Gedenktafeln zu Ereignissen der Zeit des Nationalsozialismus sind in der Stadt Wetzlar geplant.

Tafel 9 und Tafel 10 werden am Samstag, 21. Mai, ab 11 Uhr in Niedergirmes enthüllt: auf dem Friedhof (Treffpunkt auf dem Parkplatz vor dem Eingang) zur Erinnerung an Zwangsarbeiterinnnen und Zwangsarbeiter sowie bei der Katholischen Kirche St.Walburgis zum Gedenken an die Verschleppung der letzten in Wetzlar lebenden jüdischen Familien in die Vernichtungslager im Osten.

Zu den Tafelstiftern gehört auch der Evangelische Kirchenkreis an Lahn und Dill.
Ernst und Irmtrude Richter von „Wetzlar erinnert“, Superintendent Dr. Hartmut Sitzler, Pfarrer Wolfgang Grieb für die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gießen-Wetzlar, Peter Hofacker, Pfarrer der Katholischen Pfarrei Unsere Liebe Frau Wetzlar, sowie Kulturdezernent Jörg Kratkey für den Magistrat der Stadt Wetzlar werden die Tafeln im Rahmen der Eröffnung des Gedenkens enthüllen.

Im Anschluss an die Enthüllungen findet ab 12 Uhr im Gemeindesaal der Kirche (Tiefgeschoss) eine Gedenkfeier statt, in deren Rahmen die Tafelstifter zu Wort kommen. Schülerinnen und Schüler der August-Bebel-Schule geben Einblick in den Alltag der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. Usula Fokken berichtet über die Schicksale jüdischer Menschen in der zum Getto gewordenen Baracke in der Jahnstraße.

Ab 13 Uhr ist zum Ausklang der Veranstaltung Zeit für Gespräche.

Hintergrundinformationen mit Texten, Bildern, Grafiken, Diagrammen sowie Film- bzw. Tonaufzeichnungen:

https://wetzlar-erinnert.de/event/gedenktafelenthuellungen-in-niedergirmes/