Veranstaltungen zur Ökumenischen FriedensDekade:

Die diesjährige Ökumenische FriedensDekade steht unter dem Leitwort „Reichweite Frieden“.  In der Zeit von Dienstag, 19. Oktober, bis zum Mittwoch, 17. November (Buß- und Bettag) finden dazu mehrere Veranstaltungen statt.

Beginn ist am Dienstag, 19. Oktober, in der Christuskirche Niedergirmes (Kirchstr. 7). Aus dem Buch „Brot und Gesetze brechen – Christlicher Antimilitarismus auf der Anklagebank“ liest Cristina Yurena Zerr (Wien) ab 19 Uhr. Die Autorin und Mitherausgeberin ist freischaffende Filmemacherin und publiziert zum Thema Gewaltfreiheit und Antimilitarismus. Veranstalter sind der Arbeitskreis Frieden im Evangelischen Kirchenkreis an Lahn und Dill, der Wetzlarer Friedenstreff und pax christi Limburg.

„Afghanistan – fremd und vertraut“ heißt es am Donnerstag, 11. November, auf Initiative des Arbeitskreises Frieden im Evangelischen Kirchenkreis an Lahn und Dill und der Flüchtlingshilfe Mittelhessen. Referent ist Dr. Jörgen Klußmann, Direktor der Evangelischen Akademie im Rheinland. Er blickt auf die Gründe für über 40 Jahre Kriegs- und Konfliktzustand in Afghanistan zurück und wird sich gemeinsam mit hier lebenden Afghanen der Frage nach den Möglichkeiten gemeinsamer Aktionen im Sinne zukunftsorientierter Friedensbildung widmen. Treffpunkt in der Zeit von 18 bis 20 Uhr ist das Evangelische Dom-Gemeindehaus (Kirchgasse 8) in Wetzlar.

Über 30 Jahre freundschaftliche Beziehungen in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion informiert eine Online-Veranstaltung (Zoom) des Osteuropa Ausschusses im Evangelischen Kirchenkreis an Lahn und Dill. Start der Veranstaltung unter dem Titel „Wie geht denn Frieden?“ ist am Samstag, 13. November, um 19 Uhr, Ende gegen 21 Uhr. Eine Anmeldung wird erbeten bei der Ausschuss-Vorsitzenden Ursula Küppers, 47uk@gmx.de

Um „Frieden und Entwicklung in Burkina Faso und Mali“ geht es bei einer vom Arbeitskreis Frieden und dem Arbeitskreis TIKATO im Evangelischen Kirchenkreis an Lahn und Dill veranstalteten Online-Diskussion am Dienstag, 16. November. In der Zeit von 17.30 Uhr bis 19 Uhr wird sich Referentin Anthea Bethge, Geschäftsführerin des internationalen christlichen Friedensdienstes EIRENE, der Frage widmen, wie Zusammenarbeit angesichts von Terror und militärischer Gewalt aussehen kann.
Anmeldungen zur Zoom-Veranstaltung werden per E-Mail erbeten an Ernst von der Recke: vonderrecke@web.de

Foto: FriedensDekade