Mit Dankbarkeit und Wehmut

Klaus Spiegelberg verabschiedet:

Abschied in der überfüllten Aßlarer Kirche und nachher im Gemeindehaus:

Mit vielfältigen musikalischen Beiträgen, mit der Auslegung von Vers 9 aus dem 1. Kapitel des Buches Josua, mit Dank und Segen haben Pfarrer Martin Reibis und Pfarrerin Friederike Schuppener Diakon Klaus Spiegelberg im Rahmen eines Festgottesdienstes von seinem jahrzehntelangen Dienst in der Gemeinde entpflichtet.

Von reichen Begabungen war im Blick auf den Jugendmitarbeiter die Rede, von Aufbruch und Neubeginn, vom Verlust eines kostbaren Schatzes, aber auch von wohlverdientem Ruhestand. „Heute will ich Gott danken, dass wir dich bei uns hatten“, sagte Reibis. In der Kinder- und Jugendarbeit liege die Zukunft der Kirche. „Du hattest den Mut, eines offenes Ohr für Kinder, Jugendliche und älter werdende Menschen zu haben“, unterstrich Schuppener: „Du warst auch sensibel für die Zögerlichen und Ängstlichen.“

Gemeindegruppen und Vertreter aus dem Kirchenkreis, aus Kommune, Ökumene, CVJM und der Familie sprachen Grußworte für den beliebten Diakon und erfreuten mit Liedvorträgen und fantasievollen Geschenken, während die Reihe derer, die sich verabschiedeten, kein Ende nehmen wollte.

Sichtlich bewegt trat Klaus Spiegelberg, der Gemeindeglied in Aßlar bleibt, am Ende ans Mikrofon und sprach seinen Dank aus: „Ich habe einen Beruf ergriffen, der mir bis heute Erfüllung gegeben hat und den ich mit großer Freude ausgeübt habe.“ Dabei habe er mit den Menschen in der Gemeinde viele Wegstrecken zurückgelegt. „Wir haben gelacht und geweint, gehofft und getrauert.“
Geholfen habe ihm auch die Unterstützung seiner Familie und seiner Frau. Und mit Anspielung auf einen Liedvortrag der Jugendmitarbeiter aus dem Kirchenkreis: „Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen!“

bkl

Bild 1: Klaus Spiegelberg im Kreis des Presbyteriums und der neuen Mitarbeitenden in der Jugendarbeit, die im Gottesdienst eingeführt wurden.

Bild 2: Sang im Festgottesdienst: der Frauenhilfechor.

Bild 3: „Rentnerlife fängt jetzt an – nur nach vorn!“ hieß es im Refrain des Liedtextes, den Thomas Fricke für Klaus Spiegelberg geschrieben hat und nach einem Song der Gruppe „BAP“ mit Jugendmitarbeiterinnen und -mitarbeitern aus dem Kirchenkreis sang. Rechts der kreiskirchliche Jugendreferent Jörg Simon, der ein Grußwort hielt.