Gern für Menschen dagewesen

Pastorin Dagmar Krauth-Zirk verlässt Kölschhausen /pfarramtliche Verbindung entsteht:

Insgesamt 18 Jahre lang war sie in Gemeinden des ehemaligen Kirchenkreises Braunfels aktiv: Dagmar Krauth-Zirk beendet zum 1. Juli ihren Dienst als Pastorin der Kirchengemeinde Kölschhausen. Dort hat sie Roland Rust, gleichzeitig leitender Pfarrer des Kirchenkreises an Lahn und Dill, in seiner Arbeit in der Gemeinde unterstützt.

„Ich freue mich auf neue Herausforderungen“, sagt die 56-Jährige, die auch mit der Seelsorge im Krankenhaus in Ehringshausen beauftragt war. „Ich werde die Menschen vermissen“, bekennt sie gleichzeitig und zählt dazu besonders die Frauenkreise und die Frauenhilfe. Aber auch die Konfirmandenarbeit mit Freizeiten und Ausflügen habe ihr Freude gemacht.

2002 war ihr Mann Holger Zirk in Hohenahr-Altenkirchen zum Gemeindepfarrer gewählt worden. So zog die Familie, zu der auch zwei Kinder gehören, dorthin. Acht Jahre lang hat Dagmar Krauth-Zirk in der Kirchengemeinde Altenkirchen ehrenamtlich als Pastorin gearbeitet, beispielsweise in der Mitwirkung bei Gottesdiensten, in der Arbeit mit Kindern, in der Öffentlichkeitsarbeit und als Leiterin der Frauenhilfe in Altenkirchen und Gründerin eines Frauenkreises.

2010 übernahm die Seelsorgerin in der Kirchengemeinde Kölschhausen die Elternzeitvertretung für Pfarrerin Tanja Kamp-Erhardt und war gleichzeitig in der Kirchengemeinde Niedergirmes tätig. „Besuche und Seelsorge waren mir in Kölschhausen immer sehr wichtig sowie die Zusammenarbeit mit CVJM und Gemeinschaft“, so Krauth-Zirk.

Die Vakanzvertretung in der Kirchengemeinde Braunfels übernahm die Theologin 2013 bevor sie im gleichen Jahr eine weitere dreijährige Elternzeitvertretung in Kölschhausen versah.

Ab 2016 teilte sich Dagmar Krauth-Zirk die Stelle mit Tanja Kamp-Erhardt bis zu derem Weggang und übernahm dann die volle Stelle bis zum Ruhestand von Pfarrer Roland Rust zum 1. Juli 2020.

Der Gottesdienst zur Verabschiedung von Pastorin Dagmar Krauth-Zirk ist für Sonntag, 4. Oktober (Erntedank) in der Evangelischen Kirche Kölschhausen geplant.

Zum 1. Juli, wenn Pfarrer Roland Rust in den Ruhestand tritt, werden die Evangelischen Kirchengemeinden Kölschhausen und Ehringshausen-Dillheim eine pfarramtliche Verbindung eingehen. Aufgrund der Gemeindegliederzahl kann die Pfarrstelle für die Kirchengemeinde Kölschhausen nur noch mit einem Umfang von 50 Prozent wiederbesetzt werden. Beide Gemeinden bleiben eigenständig, haben also weiter je ein eigenes Presbyterium, arbeiten jedoch übergreifend zusammen. Als Vakanzverwalter wurde Jürgen Schlingensiepen, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Ehringshausen-Dillheim, eingesetzt.

bkl

Pastorin Dagmar Krauth-Zirk verlässt zum 1. Juli die Kirchengemeinde Kölschhausen.