Für die Opfer atomarer Gewalt beten

Aufruf zur Beteiligung an der ökumenischen Aktion „Wanderfriedenskerze“:

Mit einem ökumenischen Friedens-Gottesdienst am 1. September, dem Antikriegstag, wird die diesjährige Wanderfriedenskerzenaktion eröffnet. Der Gottesdienst beginnt um 16 Uhr im Frankfurter Dom. Im Anschluss wandern neun große, liebevoll gestaltete Friedenskerzen in der Großregion Rhein-Main bei Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen der christlichen Kirchen durch die Region.

„Hi-baku-sha: Leiden – Bombe – Mensch“ lautet in diesem Jahr  bis zum Buß- und Bettag, Mittwoch, 20. November, das Motto.

Dabei geht es um die Erinnerung an die Opfer von Krieg und atomarer Gewalt. „Viele Opfer werden mundtot gemacht und bleiben stumm“, sagt Pfarrer Stephan Hünninger vom Laurentiuskonvent Laufdorf. „Für sie beten wir in diesem Jahr besonders. Und wir wollen die wahrnehmen, die ihre Opferrolle als Sprachrohr für die vielen stumm Gemachten überwinden.“

Der Arbeitskreis Frieden im Evangelischen Kirchenkreis an Lahn und Dill ruft Gemeinden und Initiativen dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen. Zahlreiche Gemeinden und Gemeinschaften in der Region sind in dieser Hinsicht in ökumenischer Verbundenheit engagiert.

Die Kerzen und die Gebetshilfe zur Gestaltung von Andachten und Gottesdiensten können unter http://www.pax-christi.de/316.html  oder unter friedensarbeiter@pax-christi.de bestellt werden. Die regionale Wanderfriedenskerze ist ab dem 1. Oktober im Laurentiuskonvent Laufdorf über Pfarrer Stephan Hünninger erhältlich. Informationen und zusätzliches Material sind unter www.pax-christi.de/friedenskerze.html zu finden.

Bei der Organisation und Gestaltung von Andachten und Gottesdiensten ist Pfarrer Stephan Hünninger gern behilflich: Tel. 06445/302000 oder st.huenninger@t-online.de. Er bittet gleichzeitig um Hinweise, wer sich an der Aktion beteiligt.

Die ökumenische Aktion „Wanderfriedenskerze“, wurde 2002 von pax christi Limburg initiiert. Getragen wird sie vom ökumenischen Friedenskonveniat, einem Zusammenschluss verschiedener christlicher Kirchen und Gruppen. Die Aktion erinnert jedes Jahr unter einem anderen Thema an die Opfer von Krieg, Terror und Gewalt und setzt sich dabei für gewaltlose Alternativen ein.

bkl

Diese Wanderfriedenskerze haben Jugendliche aus der Ukraine, die beim Laurentiuskonvent in Laufdorf zu Besuch waren, gestaltet.