Wie ein arabischer Arzt Juden vor der Gestapo rettete

Igal Avidan referiert in Hermannstein:

Zu Autorenlesung und Vortrag über das Buch des Nahostexperten Igal Avidan „Mod Helmy. Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete“ laden die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gießen-Wetzlar und der Evangelische Kirchenkreis an Lahn und Dill ein. Die Veranstaltung über den Araber, Arzt und Muslim Mod Helmy findet am Dienstag, 28. Januar, um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Hermannstein (Spirolstr. 2) statt.

Von den Nationalsozialisten als „Nichtarier“ diskriminiert und als Ägypter in Haft genommen, half Mod Helmy jahrelang einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken.

Igal Avidan, 1962 in Tel Aviv geboren, hat in Israel Englische Literatur und Informatik und in Berlin Politikwissenschaft studiert. Avidan, der seit 1990 als freier Berichterstatter aus Berlin für israelische und deutsche Medien arbeitet, hat die Geschichte Mod Helmys recherchiert, ehemalige Patienten gefunden und seine Verstecke besucht.

Der Eintritt zur Veranstaltung zum Holocaustgedenktag ist frei.