Hibakusha Weltweit

Ausstellung zeigt 50 Orte der Atomindustrie:

Nicht nur in Tschernobyl und Fukushima hat die Atomindustrie massive gesundheitliche und ökologische Schäden hinterlassen. Eine Ausstellung in Foyer und Galerie des Neuen Rathauses der Stadt Wetzlar vom 20. März bis zum 18. April zeigt exemplarisch 50 dieser Orte. Gewidmet ist sie den Menschen, deren Leben durch die Atomindustrie beeinträchtigt wurde, insbesondere den „Hibakusha“ (japanisch: „Explosionsopfer“), die die Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki 1945 überlebt haben.

Als Veranstalter kooperieren die Organisation „Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.“ (IPPNW), die Stadt Wetzlar, der Arbeitskreis Frieden im Evangelischen Kirchenkreis an Lahn und Dill sowie der Wetzlarer Friedenstreff.

Die Vernissage zur Ausstellung findet am Mittwoch, 20. März, um 17 Uhr in Foyer und Galerie des Neuen Rathauses in Wetzlar durch Oberbürgermeister Manfred Wagner und den Arbeitskreis Frieden statt. Zu sehen ist sie während der Öffnungszeiten von Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 17 Uhr (mittwochs von 8 bis 15 Uhr).

Weitere Informationen gibt es unter www.hibakusha-weltweit.de