Diakonie-Vorstand und Konfirmanden reden über Armutsursachen und Hilfsangebote der Diakonie

Die Einladung nahm Mathias Rau, Vorstand der Diakonie Lahn Dill in Wetzlar, gerne an.  Im Konfirmandenunterricht der Kirchengemeinde Oberbiel sollte es um das Thema Diakonie gehen.

Für Julian Gick, Diakon der Kirchengemeinde, war klar, dass hier ein Experte aus dem Kirchenkreis gefragt werden sollte. Da der Kontakt bereits seit längerem bereits geknüpft war, freute sich Mathias Rau über die Anfrage und übernahm gerne die

Aufgaben, den Konfirmanden die Geschichte und heutigen Felder der Diakonie zu erklären.

Dabei gelang es, den Konfirmanden nahe zu bringen, dass diakonisches Engagement aus dem Gebot der christlichen Nächstenliebe resultiert und bei jedem Einzelnen anfängt. Der interaktive Vortrag von Mathias Rau bezog die Konfirmanden mit ein.

Nachdem die Arbeit Johann Hinrich Wicherns im Elend des Arbeitermilieus Ende des 19. Jahrhunderts beleuchtet wurde, erarbeitete die Gruppe Ursachen für Armut und Notlagen in der heutigen Zeit. Die Konfirmanden konnten die Angebote der Diakonie Lahn Dill, die in unterschiedlichen Aufgabenfeldern auf diese Notlagen reagieren, kennen lernen.

Am Ende hatte die Gruppe den Auftrag, gemeinsam ein Puzzle aus Worten zu einem Satz zusammen zu legen. Für den Satz: Diakonie bedeutet: den Menschen achten und wertschätzen, unabhängig von seinem Alter, seiner Gesundheit, seinem Geschlecht, seiner Herkunft. Für die Diakonie gilt: Jeder Mensch, ob behindert, gesund, krank, begabt oder benachteiligt, besitzt Würde und ist ein Geschöpf Gottes.  …brauchten die jungen Leute nur wenige Minuten.

So endete der lebendige Nachmittag mit dem Hinweis auf Ansprechpartner/innen in der Diakonie Lahn Dill und in der Gemeinde.

rau